Materialien


Literatur

Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Die regelmäßigen Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks zeichnen ein genaues Bild der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. Sie zählen zu den wichtigsten Bildungsstudien überhaupt.
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Doppelt benachteiligt? Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem

Der SVR-Forschungsbereich zeigt in dieser Expertise, dass Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien über ihre gesamte Bildungskarriere hinweg doppelt benachteiligt sind: durch ihren Migrationshintergrund, aber vor allem durch ihre soziale Herkunft. Dies ergibt eine Analyse des Forschungsstands zur doppelten Benachteiligung, den der SVR-Forschungsbereich gründlich aufgearbeitet hat. Auf Basis der Analyse bietet die Expertise Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis sowie künftige Forschung.

Datenreport 2016 – ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland

Migranten in Deutschland sind mit 35,4 Jahren deutlich jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund (46,8 Jahre). Es gibt mehr Ledige unter ihnen, mehr Menschen in Ausbildung und weniger im Rentenalter. Zuwanderer in Deutschland sind aber auch geringer gebildet, seltener erwerbstätig, sie verdienen weniger und sind eher von Armut bedroht. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Migrantengruppen. Deutlich ist der Einfluss der Bildung. Auch für Migrantinnen und Migranten gilt: Mit höherem Bildungsstand verbessern sich ihre Chancen am Arbeitsmarkt, sie erzielen höhere Einkommen und ihr Armutsrisiko sinkt.

Der „Datenreport 2016 – ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland“

Statistiker und Sozialforscher haben darin Zahlen und Befunde zu wichtigen Lebensbereichen zusammengestellt, unter anderem auch zu Migration und Integration. Der Datenreport wird herausgegeben vom Statistischen Bundesamt (Destatis), der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Glossar der Neuen deutschen Medienmacher

In der aktuellen gesellschaftlichen Debatte über Flucht/Asyl und das Zusammenleben im Einwanderungsland geht auch sprachlich einiges durcheinander: beispielsweise werden Asylsuchende als Asylbewerberinnen und Asylbewerber bezeichnet, obwohl man sich um ein Grundrecht eigentlich nicht bewerben muss, oder es ist von Migrantinnen und Migranten die Rede, obwohl die meisten der Menschen hier geboren sind. Selbst der sprachlich neutrale Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“ wird zunehmend als stigmatisierend empfunden, da mit ihm häufig das Bild einer Problemgruppe assoziiert wird. (Quelle: www.idaev.de)
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Große Vielfalt, weniger Chancen

Studie der Universität Düsseldorf gefördert von der Stiftung Mercator und Vodafone Stiftung Deutschland untersucht milieuspezifische Bildungserfahrungen von Migranten in Deutschland.
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Vom Arbeiterkind zum Akademiker

Professor Aladin El-Mafaalani zeigt in seiner empirischen Untersuchung Vom Arbeiterkind zum Akademiker sehr deut-
lich auf, dass beruflicher Erfolg und soziale Mobilität nicht nur auf das Bildungsniveau reduziert werden dürfen und dementsprechend die Ungleichheitsbedingungen nicht nur im Bildungswesen selbst zu finden sind.

Studierende mit Migrationshintergrund und Interkulturalität im Studium

von Rico Rokitte. Die rein quantitative Steigerung der Anteile von Studierenden mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren lässt sich vor allem über den steigenden Anteil von Bevölkerungsteilen mit Migrationshintergrund erklären. Eine erfolgreiche Bildungsintegration kann dadurch noch nicht belegt werden. Für Hochschule und Begabtenförderung ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte, um durch gezielte Förderung die Studienaufnahme, den Einstieg und den nachhaltigen Studienerfolg und die erfolgreiche Berufseinmündung von Studierenden mit Migrationshintergrund sicherzustellen.
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Erfahrungen Internationaler Studierender und Studierender mit ‚Migrationshintergrund‘ an der THM

Der Bericht gibt die Ergebnisse einer Studie wieder, die im Rahmen des Projektes Hochschule in der Migrationsgesellschaft – Interkulturelle Öffnung der THM (ProMi) durchgeführt wurde. In dieser Studie wurde der Frage nachgegangen, welche Erfahrungen Internationale THM-Studierende und THM-Studierende mit „Migrationshintergrund“ in ihrem Studienleben machen, wie sie mit diesen Erfahrungen umgehen und welche Handlungsbedarfe sich hieraus ergeben.
Ergebnisbericht zur empirischen Studie

Vielfalt in Schulen – Impulse zur interkulturellen Öffnung in Schulen

Die zunehmende sprachliche und kulturelle Vielfalt in Deutschland macht nicht vor den Schultoren Halt und stellt Bildungsinstitutionen vor neue Aufgaben. Die Anpassung von Bildungseinrichtungen an die – auch – migrationsbedingte Heterogenität der Bevölkerung ist ein langwieriger und herausfordernder Prozess, den es seitens zivilgesellschaftlicher Einrichtungen gezielt mitzugestalten gilt. Bildungserfolg ist in Deutschland auch im Jahr 2015 immer noch eine Frage der Herkunft.
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Integration von Studierenden mit Migrationshintergrund an deutschen Hochschulen – Bestandsaufnahme und Vernetzung – Workshopdokumentation, Hildesheim 2011

Bundesweit stellen sich immer mehr Hochschulen ihrer Verantwortung gegenüber jungen Menschen aus Einwandererfamilien. Welche Ansätze existieren an Hochschulen, um auf individueller sowie struktureller Ebene Veränderungen zur Steigerung der Bildungserfolge dieser Studierendengruppe(n) anzustoßen? Wie können Prozesse der interkulturellen Öffnung von Hochschulen aussehen?

Diese Fragen wurden im Workshop „Integration von Studierenden mit Migrationshintergrund an deutschen Hochschulen – Bestandsaufnahme und Vernetzung“ aufgegriffen, der am 21.01.2011 an der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stattfand. Hier diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, Stiftungen, der Hochschulrektorenkonferenz und der Länder.

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Pathways to Success. Erfolgreiche Einwandererkinder und ihre Aufstiegskarrieren im urbanen und internationalen Vergleich

Das Forschungsprojekt „Pathways to Success: Erfolgreiche Einwandererkinder und ihre Aufstiegskarrieren im urbanen und internationalen Vergleich“ untersucht am Beispiel der Nachkommen türkischer Einwanderer die im Entstehen begriffene „neue Elite mit Migrationshintergrund“. Im großstädtischen Vergleich von Berlin, Frankfurt am Main und der Metropolregion Ruhr nimmt die Studie Bildungskarrieren und berufliche Werdegänge von Kindern von Einwanderern in den Blick. Ziel des Projektes ist es, die zentralen Einflussfaktoren für Bildungs- und Berufserfolge zu identifizieren und davon ausgehend für entsprechende politische und gesellschaftliche Maßnahmen zu sensibilisieren. Das Vorhaben ist in einen europäischen Forschungsverbund („Pathways to Success-ELITES“) eingebettet, der ähnliche Fragestellungen u.a. in den Niederlanden, Frankreich, Schweden, Spanien und der Schweiz verfolgt.

Policy Brief mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie und Handlungsempfehlungen

Dossier: Öffnung der Hochschule. Chancengerechtigkeit, Diversität, Integration

Im internationalen Vergleich ist Deutschland eines der Länder mit der geringsten Studierneigung. Der Zugang zur höheren Bildung wird durch starke soziale Ungleichheit reguliert, die seit dem Wachstum akademischer Schichten in den 1970er Jahren teilweise sogar noch zugenommen hat. Eine Öffnung der Hochschulen für jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien, viele auch aus Migrantenfamilien, sowie für beruflich Qualifizierte ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung stellt das deutsche Hochschulsystem – seine Auswahlkriterien, seinen Lehrbetrieb, seine Personalrekrutiereung — vor grundlegende Herausforderungen. Diese müssen jedoch gemeistert werden, sollen die Bedürfnisse einer zugleich alternden und stetig innovationsbedürftigen Gesellschaft befriedigt werden.

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Filme

„Migration und Bildung: Eltern reden mit!“: Sechs Kurzfilme

Studierende mit Migrationsgeschichte gibt es noch immer (zu) wenige an deutschen Hochschulen. Die sechs Kurzfilme unter dem Titel „Migration und Bildung: Eltern reden mit!“ zeigen Erfolgsgeschichten: Migranten unterschiedlicher Herkunft, deren Kinder einen akademischen Weg eingeschlagen haben, erzählen hier, wie die Familien es gemeinsam geschafft haben. Kurzfilme des Projektes „Warum denn nicht?“ vom Studentenwerk Oldenburg
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Arbeitshilfen

Neue Begriffe für die Einwanderungsgesellschaft

2013 sind auf Initiative der »Neuen deutschen Medienmacher« bundesweite Vertreterinnen und Vertreter von Medien, Wissenschaft und Verwaltung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zusammengekommen und haben anderthalb Tage lang Begriffe diskutiert und Definitionen abgeglichen. Die Empfehlungen im Glossar bauen auf diesen und vielen weiteren Diskussionen auf.
Glossar der Neuen deutschen Medienmacher