SchülerInnenprogramm am Heinrich-Hertz-Europakolleg


Studierendenwerk Bonn Studium? Läuft Studium+M

V.l.n.r.: Sebastian Fain Binda, Bahar Çakir und Sarah Park in der Schulklasse des Heinrich-Hertz-Europakolleg. Foto: Studierendenwerk Bonn

Nach der Zusammenarbeit mit der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule und einer anstehenden Zusammenarbeit mit einem Gymnasium, freuen wir uns, nun auch mit einem Berufskolleg zu kooperieren.

Unseren Programmtag mit den 51 SchülerInnen des Heinrich-Hertz-Europakolleg haben wir ähnlich wie bereits im Sommer (siehe Link oben) gestaltet. In diesem Frühjahr machen die SchülerInnen ihr Abitur – die meisten von ihnen mit dem Schwerpunkt Informatik.

In Begleitung von vier Bildungsvorbildern besuchten wir die SchülerInnen, aufgeteilt in zwei Räumen, in ihrer Schule. Zunächst stellten meine Kollegin Bahar Çakır und ich jeweils das Studierendenwerk mit seiner Leistungspalette vor. So kurz vor ihrem Abitur hatten viele SchülerInnen bereits konkretere Nachfragen zum Thema BAföG und Wohnen. Aber auch das Thema Motivation war an diesem Tag von großer Bedeutung. Diesen Part erfüllen vor allem unsere Bildungsvorbilder. Je zwei von ihnen stellten sich den SchülerInnen vor und berichteten von ihrem Werdegang mit allem, was wirklich zählt: den Zweifeln, Problemen und Hürden und wie sie diese überwunden haben.

Das Geschwisterpaar Demet und Bünyamin Çelik machten Mut, das Studium trotz vermeintlicher Probleme zu wagen. Sarah Park und Sebastian Fain Binda versuchten ihrerseits, Zweifel und Ängste durch Einblick in ihre eigenen Bildungsbiografien zu lösen. In ihrem Vortrag gingen die Bildungsvorbilder direkt auf Fragen ein, die die SchülerInnen zuvor in die von uns verteilten Fragebögen geschrieben haben. Hier wurde schnell klar, dass viele SchülerInnen vor diversen Fragezeichen stehen:

Studium? Läuft Studierendenwerk Bonn Studium+M

Alina Rudi erläutert, was das Studierendenwerk Bonn leistet. Foto: Studierendenwerk Bonn

Kann ich studieren, auch wenn ich kein Superschüler bin?
Was für Möglichkeiten habe ich nach dem Abitur?
Wer kann mich beim Bewerben um einen Studienplatz unterstützen?
Was ist das Schlimmste, was passieren kann?

Studium? Läuft Studierendenwerk Bonn Studium+M

Demet und Bünyamin Çelik gehen auf die vielen Fragen der SchülerInnen ein. Foto: Studierendenwerk Bonn

Es ist zweifelsohne schwer auf solche elementaren Fragen Antwort zu geben und wir maßen uns nicht an, dies tun zu können. Durch Anstöße und persönliche Beispiele kann man diesen Fragen jedoch gut begegnen. Demet, Bünyamin, Sarah und Sebastian berichteten, wie es bei ihnen gewesen ist und verwiesen auf Beratungsangebote, die konkret weiterhelfen, wie z. B. die Studienberatungen. Wichtig war uns und den Bildungsvorbildern die Botschaft: Wenn man es will, kann man es schaffen. Einen Weg gibt es immer. Mithilfe der vielen Beratungsstellen – wie z.B. der BAföG-Zentrale oder der Beratungsangebote der Hochschulen, findet man seinen ganz eigenen, individuellen.

Unsere bereits gemachte Erfahrung, dass die Bildungsvorbilder einen großen Effekt auf die SchülerInnen haben, bestätigte sich auch bei diesem Termin. Die Studierenden führten außerdem im Anschluss einige Einzelgespräche und erklärten sich darüber hinaus bereit, von den SchülerInnen kontaktiert zu werden.
Nach diesen beiden Programmpunkten in der Schule fuhren wir alle gemeinsam in die Mensa Nassestraße, wo wir gemeinsam zu Mittag aßen.

Es gibt schon konkrete Pläne, wie wir unsere Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Hertz-Europakolleg weiterführen. Der nächste SchülerInnentag ist bereits in Planung. Hier wollen wir neben der Vermittlung grundsätzlicher Informationen zu den Rahmenbedingungen des Studiums und dem Motivieren auch auf die fachliche Ausrichtung der SchülerInnen thematisch eingehen.


Über Alina Rudi - Studierendenwerk Bonn

Nach meinem Magisterstudium der Germanistik und Philosophie an der Universität Bonn schlug ich den Weg in die Öffentlichkeitsarbeit ein. Mit Abschluss des Volontariats in der Abteilung Marketing & Kommunikation des Studierendenwerks Bonn, setze ich als eine von zwei Projektleiterinnen das Projekt „Studium + M“ um – auch hier mit Schwerpunkt auf der Kommunikation. Als Aussiedlerin – ich bin in Kasachstan geboren und im Alter von neun Jahren nach Deutschland gekommen –, möchte ich Studierende mit Migrationshintergrund nicht zuletzt anhand eigener Biografie zum Studium ermutigen.

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